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Las Vegas: City of Lights & Leisure

Juli 21st, 2006 · Keine Kommentare

Heute ging es von Kingman nach Las Vegas. Einmal quer durch die Wüste, dann über den Hoover Damm, bis plötzlich am Horizont diese verrückte Stadt auftaucht. Das Las Vegas verrückt ist, wissen wir ja eigentlich alle. Aber wer einmal da war, für den bekommt das ganze nochmal eine neue Bedeutung. Aber der Reihe nach.

Wir haben ein Zimmer im Treasure Island, ziemlich teuer, aber dummerweise ist nun Wochenende und da wir nicht genau wussten, wann wir nach LV kommen, haben wir nicht rechtzeitig vorher reservieren können. Als wir ankamen, wurde einem natürlich das Auto von einem Hotelangestellten geparkt und dann erstmal zur Rezeption zwecks Check-Inn. Dort hiess es eine knappe Stunde warten. Da wir nicht die einzigen waren die wohl dort übernachten wollten ;-)  …. und ein Bein rausgerissen haben sich die 2-3 Rezeptionisten auch nicht gerade, obwohl da nicht gerade wenig Leute anstanden. Nachdem das auch überstanden war, ging es erstmal ab ins Hotelzimmer. Natürlich muss man vorher durch das Casino gehen, wie man eigentlich immer durch das Casino gehen muss wenn man irgendwohin will. Unser Zimmer ist relativ gross, sehr sauber, aber auch nicht überragend luxuriös.

Danach ab auf den Strip, bei Tag sieht das ganze schon ganz witzig aus, aber die über 40 Grad im Schatten treiben einen eigentlich immer gleich in die Hotels. Wobei man hier schon das erste wirklich verrückte bemerkt. Die klimatisieren dort sogar teilweise die Plätze vor den Hotels. Klingt unglaublich? Ist aber so!

Als erstes sind wir in das legendäre Venetian. Das ist eines der größten Hotels hier. Nur das groß irgendwie auch nicht die richtige Beschreibung ist. Fucking Big wäre vielleicht besser. Die haben in diesem Hotel tatsächlich Venedig im “Keller” nachgebaucht. Mit künstlichem Fluss, Gondeln, Marktplätzen, Brunnen und einem künstlichen Himmel der wohl sogar die Tageszeit ändern kann. Eben alles in dem Stil, wie sich die Amis Venedig vorstellen. In diesem unterirdischen Venedig sind dann die auch die Einkaufspassagen. Ich schätze man schafft in 2-3 Stunden nicht die gesamten Passagen und das sind wie gesagt nur die vom Venetian. Die meisten grossen Themen Hotels haben solche oder ähnliche Passagen.

 

Nach dem Venetian sind wir dann ins Flamingo und haben an der Bar was getrunken. Auch hier mussten wir vorher wieder durch das Casino, klar oder? An der Bar sind dann an jedem Platz in die Theke Bildschirme zum Pokern eingebaut, die lassen eben keine Möglichkeit aus, einem das Geld aus der Tasche zu ziehen…

Vom Flamingo gings dann weiter ins Ceasars Palace, auch riesig wie das Venetian nur als Thema diesmal das alte Rom. Mit Springbrunnen, Skulpturen und vielem mehr. Auch hier braucht man wieder Stunden um alle Passagen abzugehen. An Shops findet man in diesem Passagen alles was Rang und Namen hat: Ralph Lauren, Lacoste, Victorias Secret, Starbucks, Diesel, Rolex, Gap, Planet Hollywood, Abercrombie & Fitch usw. Preislich ist es dort auch relativ “normal”, einige Sachen sind günstiger als in Deutschland, aber wirklich billig ist es in diesen Shops natürlich nicht :)

 

Nachdem wir dann gute 6 Stunden in diesen unterirdischen Einkaufsstraßen verbracht haben, sind wir erstmal zurück zu unserem Hotel. Oh hoppla, als wir wieder an die Luft kamen, war Vegas inzwischen richtig erwacht, denn es war dunkel. Laut, bunt und hektisch, genauso wie man es aus dem Fernsehen kennt. Die Hotels versuchen sich gegenseitig mit Ihren Shows vor der Tür zu übertrumpfen. Aber auch diese Shows, die ja keinen Eintritt kosten, haben wieder überdimensionale Ausmaße. Schade finde ich nur etwas, das auf dem neuen Strip und in der heutigen Zeit wohl mehr diese Themen-Hotels gefragt sind und die “traditionellen” bunten Neon-Blinkelichter immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden. Wir werden versuchen morgen noch mehr zu sehen und auch den alten Strip wollen wir mal besuchen.

 

Nachdem wir im Hotel zurück waren, musste ich natürlich endlich mal zocken gehen. Die Getränke in den Casinos sind übrigens for free solange man spielt. Spielen kann man hier eigentlich fast alles. Vor allem aber Automaten und Einarmige Banditen. Die Spiele an diesen Abzock-Maschinen beginnen bei 1 Cent und enden bei 5 Dollar. An den 1 Cent Maschinen kann man eigentlich ewig zocken ohne viel Geld zu verlieren oder zu gewinnen. Irgendwann geht einem aber das ganze Geblinke und Gebimmel tierisch auf den Sack. Also dachte ich mir ab an den Black Jack Tisch. Mindesteinsatz 10$ Dollar. Das macht dann richtig Spass, wenn man da sitzt mit seinem Drink, den ganzen Chips und all den anderen Zockern. Ich finde erst hier kommt dann so richtiges Las Vegas Flair auf. Ob Ihrs glaubt oder nicht, ich habe meinen Einsatz beim Black Jack innerhalb von knapp 2 Stunden verzehnfacht!!!! Was danach passiert ist behalte ich aber lieber für mich ;-) Auf jeden fall war es eine lange nacht

Tags: Urlaub

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