Heute sind wir von Syracuse nach Toronto aufgebrochen. Wie bereits geschrieben, war Syracuse nur ein zwischen Stop. Wir haben uns dort nichts angesehen und haben auch keine Ahnung ob es da überhaupt etwas anzusehen gibt.

Unser erster Stop zum Frühstücken war Dunkin’ Donuts. Dort gab es für uns beide ein Breakfast Sandwich. Heike nahm die Classic Variante im Bagel und Markus die Supreme Omlette Variante im Bagel. War schon richtig lecker. Eigentlich nur Rührei mit verschiedenen Extras in einem Bagel, aber einfach Yummie. Und für Heike endlich mal wieder was herzhaftes zum frühstücken. Aber Markus wollte natürlich mehr er hat sich danach noch ein “half dozen Donuts” bestellt. (Managers Special, Frozen Strawberry, Bavarian Kreme, Cinnamon, Apple Cinnamon, Blueberry Cake). Einfach Hammer! Jeder sollte mal zum frühstücken zu Dunkin Donuts nach Amerika. Der Café Latte bzw. Cappucino dort war auch nicht schlecht, so das Dunkin’ Donuts in Zukunft vielleicht Starbucks von Platz 1 unserer Frühstücksliste vertreiben könnte.

Ach ja, natürlich war auch hier überall Herbst und Heike konnte es nicht lassen, Markus darüber aufzuklären das daß nicht nur bunte Herbstblätter sind, sondern der wundervolle, atemberaubende und einmalige “Indian Summer”. 

(Wikipedia.de: Mit Indian Summer bezeichnet man jene Zeit im Spätsommer und Frühherbst in Kanada und den Neuenglandstaaten, aber auch in TeilenAlaskas und dem Mittleren Westen der USA bis nach Süden, die durch das lebhafte Farbenspiel der orangeroten Wälder charakterisiert ist. Verbunden ist dies mit einem oft strahlend blauen Himmel und einem erneuten Anstieg der Temperaturen auf teilweise über 20 °C. In den USA und Kanada bezeichnet Indian Summer lediglich einen zu warmen Herbst, ähnlich wie im Deutschen der „Altweibersommer“, nicht etwa die herbstliche Blattfärbung, die schlicht “foliage” oder “autumn leaf coloration” genannt wird.)

Ausserdem haben wir auch diesmal in Amerika wieder so einige Absurditäten entdeckt. Zum Beispiel gibt es hier das Red Bull nicht nur in der 0,25l und 0,33l Dose sonder auch als XL Variante in der 0,5 Liter Dose. Und es gibt das Limited Edition Snicker Charged mit Koffein, Taurin und Vitaminen. Wir haben beides noch nicht probiert, werden aber noch davon berichten ;-)

Ansonten war die Fahrt eher belanglos, wieder knappe 300 Milen runtergschrubbt, dann über die Grenze nach Kanada. Der Dame vom Zoll in Kanada haben wir die Frage ob wir “Firearms” dabei haben mit einem lachen und einem selbstbewussten NO beantwortet und durften so auch problemlos passieren. Kurz vor Toronto haben wir noch in einem Wal-Mart halt gemacht um uns mit lebenswichtigen Getränken wie Gatorade und Red Bull einzudecken. (nein an die 0,5 Liter Dose haben wir uns noch immer nicht rangetraut.)

Nach einer kleinen Raucherpause mit gemütlichem Sit-Inn am Wal-Mart Parkplatz haben wir dann ein Paar Motel-Vorschläge aus unserem Reiseführer angerufen. Wir hatten auch recht schnell Erfolg und sind so im günstigen Beach Motel untergekommen (170 Canadian Dollar für 2 Nächte). Das Zimmer ist OK, wenn auch ein bisschen Muffig. Heike meint es richtig leicht nach Pisse, Markus findet es riecht eher wie ein ganz schlechter Raumduft Marke “Canadian Forest” oder so ähnlich. 

Soweit war der Tag in Ordnung, nur wir hatten noch Hunger, der Typ von der Rezeption hat uns darauf hin das Nocerie empfohlen. Eine Sportsbar mit klassischen Burgern wo auch der Arbeiter von Toronto mal gerne abends einen Burger oder ein Bierchen geniesst. Dort haben wir uns jeweils einen Grizzly Burger (8 oz) gegönnt mit Pommer und einem Budweiser. Alles in allem einfaches aber ehrliches “Barfood”. Markus fühlt sich immer wohler, denn die Burger Quote nimmt stetig zu ;-)