Heute war unser letzter Tag in Washington, aber wir hatten noch ein paar Punkte auf der Liste bevor wir die Stadt verlassen konnten.  Zuerst ging es zum Frühstücken, ratet mal wohin ;-) – natürlich zu Dunking Donuts. Frisch gestärkt sind wir dann zum Weissen Haus. Wir konnten es nur aus sicherer Entfernung fotografieren, da es logischerweise gut umzäunt und bewacht ist. Wenn man es besuchen möchte, kann man sich wohl irgendwie 90 Tage im voraus über die Botschaft oder so akkreditieren.

Vom Weissen Haus sind wir dann weiter zum International Spy Museum. Wieder ein hervorragendes Beispiel wie gut und anschaulich die Amerikaner Museen gestalten können. Das Spy Museum ist zwar nicht sehr groß, aber doch sehr umfangreich. Von Verschlüsselungstechniken, über technische Abhörmöglichkeiten bis hin zur Geschichte der Spionage und der Geheimdienste ist alles vertreten. Vor allem alles rund um den Kalten Krieg und die Spionage vor und nach dem 2. Weltkrieg wird ausführlich behandelt. Wobei es schon eine etwas einseitige Sicht aufweist und vor allem die Erfolge der Amerikaner in den Mittelpunkt stellt.

Nach dem Spy Museum sind wir zurück zu unserem Auto. Man muss dazu sagen., dass Markus bei Ankunft in Washington den perfekten Parkplatz gefunden hat. Direkt neben dem Hotel, legal und kostenfrei! Was in Washington (muss man dazu sagen) echt ein kleines Wunder ist. Mit dem Auto ging es dann zum Arlington National Cemetary. Auf diesem riesigen Friedhof in Washington liegen nur Soldaten und ihre Familien begraben. Auch das Grab von JF Kennedy ist hier. Wobei wir uns JFKs Grab schon etwas beeindruckender vorgestellt hätten. Dort haben wir auch noch das berühmte Grab des unbekannten Soldaten besucht. Vor diesem Grab steht 24 Stunden ein Soldat und hält so eine Art Ehrenwache. Jede Stunde wird der Soldat nach einer exakten Prozedur von einem anderen Soldaten abgelöst (Changing The Guards). Wir können nur sagen scheiss Job! Man sollte vielleicht noch erwähnen das der Soldat inzwischen nicht mehr dort liegt und auch kein unbekannter mehr ist, das ist aber eine andere Geschichte. Im übrigen steht dort auch das Wohnhaus von Robert E. Lee, der coolen Sau, aber auch das ist eine andere Geschichte. Ansonsten ist der Friedhof schon beeindruckend mit seinen tausenden weißer Grabsteine. Ihr habt ihn bestimmt schon öfter in Filmen gesehen. Anzumerken sei nur noch das die Checkers (Eichhörnchen) dort ziemlich arrogant sind, Markus hat ihnen extra Nüsschen mitgebracht, aber die haben sie nicht mal mit dem Arsch angesehen, da waren die Checker in Washington City schon cooler. Naja Markus hat die Nüsschen dann einfach selbst vertilgt.

Von Washington gings dann mit Auto weiter nach Lancaster. Nachdem wir in Lancaster schnell ein Motel gefunden hatten, sind wir dann zu Denny’s zum Essen. Diesmal wollten wir die Burger testen. Für Heike gab es einen Mushroom Swiss (genau, mit Pilzen) und für Markus einen Bacon Cheddar Burger. Auch die Burger bei Denny’s haben wir für gut und empfehlenswert empfunden. Vor allem sollte man die 49 Cent Aufpreis zahlen und die Pommes „Seasoned“ bestellen. Die sind dann extra gewürzt und super knusprig.