Am nächsten Morgen sind wir dann aus unserem Hotel ausgecheckt, wobei wir etlichen „Elvissen“ aus dem Weg gehen mussten. An diesem Abend gabs nämlich einen Elvis Look a like Contest in unserem Hotel und die waren schon am anreisen. Wir wollten schon immer mal einen japanischen Elvis sehen…

Wir sind dann erstmal zum nächsten Outlet Center gefahren, um uns einen Koffer zu kaufen, irgendwie haben wir schon ein bisschen eingekauft und hatten keinen Platz mehr in unseren bisherigen Koffern ;-) Man muss schon mal ganz ehrlich sagen, dass die ganzen Outlets im Endeffekt alle die gleichen Läden haben, wir kennen die ganzen Shops mittlerweile in und auswendig. Macht aber trotzdem immer wieder Spaß!

Danach sind wir nach Bird-in-the-Hand gefahren, um uns einen Amish Farmers Market anzusehen. Hatten wir uns irgendwie spannender vorgestellt und die blöden Amish darf man auch nicht fotografieren, hat was mit ihrer Religion zu tun. Der Ort war dann aber doch ganz putzig und wir haben uns noch eine Art Flohmarkt/ Pumpkin Verkauf / Antiquitäten „Markt“ angekuckt. Ansonsten gabs da echt nicht viel zu sehen und zu tun, so dass wir dann auch schon weiter gefahren sind.

In unserem Reiseführer stand, dass Reading (ein Kaff ca. 40 Meilen von Lancaster) die Outlet Shopping Hauptstadt des ganzen Landes ist. Also auf nach Reading. War mal ziemlich fürn Arsch, das war da wohl mal früher so, aber mittlerweile gibt’s da nicht mehr wirklich was, weil Reading wohl zu weit von den Fabriken entfernt ist und sich das für die Firmen nicht mehr lohnt. Toll, dass der Reiseführer die aktuelle Version von 2008/2009 ist. Möchte nicht wissen, wie viele arme Touris wie wir noch darauf reinfallen… Aber wenigstens haben wir auf dem Weg dahin noch ein paar Amish im Horsebuggy mitten auf der Straße fahren sehen.

Nach diesem kleinen Umweg sind wir dann nach Philadelphia gefahren, besser gesagt, wir haben es versucht. Auf dem Weg sind wir dann noch an den Philadelphia Premium Outlets vorbei gekommen, wo wir natürlich raus gefahren sind. Die waren sogar echt nett, und es gab sogar mal andere Geschäfte ;-)

Weiter unterwegs waren wir ca. 1 Stunde im Stop and go-Verkehr gefangen und dann (als wir etwas früher rausfahren wollten um ein günstigeres Motel zu finden) haben wir eindeutig die falsche Ausfahrt genommen. Wir sind mitten in Germantown, einem Vorort von Philly, gelandet.  Mitten im tiefsten Ghetto!!! Also ganz ehrlich, wir sind echt froh, dass wir da heil wieder rausgekommen sind. An einer Ampel dort haben sich dirket neben uns zwei Schwarze geprügelt oder auch abgestochen, wer weiß das so genau. Wir haben dann echt nur noch zugesehen, dass wir da schnellstmöglich wieder raus gekommen sind. Die Innenstadt von Philadelphia sah auch nicht sonderlich  vertrauenserweckend aus, also sind wir wieder umgedreht und sind wieder aus Philly raus gefahren. In Conshohocken (so ca. 15 Meilen entfernt) haben wir dann ein echt nettes Marriott Inn & Suites gefunden, wo wir dann auch geblieben sind und einfach nur heilfroh waren, dass die Horrorfahrt vorbei war. Der sehr nette Typ vom Hotel hat uns dann noch eine All American Bar empfohlen, wo wir noch kurz was gegessen haben (Heike hat endlich mal wieder einen Salat bekommen) und dann einfach nur noch ins Bett wollten.