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die virtuelle heimat von heike und markus

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Am nächsten Morgen sind wir dann aus unserem Hotel ausgecheckt, wobei wir etlichen „Elvissen“ aus dem Weg gehen mussten. An diesem Abend gabs nämlich einen Elvis Look a like Contest in unserem Hotel und die waren schon am anreisen. Wir wollten schon immer mal einen japanischen Elvis sehen…

Wir sind dann erstmal zum nächsten Outlet Center gefahren, um uns einen Koffer zu kaufen, irgendwie haben wir schon ein bisschen eingekauft und hatten keinen Platz mehr in unseren bisherigen Koffern ;-) Man muss schon mal ganz ehrlich sagen, dass die ganzen Outlets im Endeffekt alle die gleichen Läden haben, wir kennen die ganzen Shops mittlerweile in und auswendig. Macht aber trotzdem immer wieder Spaß!

Danach sind wir nach Bird-in-the-Hand gefahren, um uns einen Amish Farmers Market anzusehen. Hatten wir uns irgendwie spannender vorgestellt und die blöden Amish darf man auch nicht fotografieren, hat was mit ihrer Religion zu tun. Der Ort war dann aber doch ganz putzig und wir haben uns noch eine Art Flohmarkt/ Pumpkin Verkauf / Antiquitäten „Markt“ angekuckt. Ansonsten gabs da echt nicht viel zu sehen und zu tun, so dass wir dann auch schon weiter gefahren sind.

In unserem Reiseführer stand, dass Reading (ein Kaff ca. 40 Meilen von Lancaster) die Outlet Shopping Hauptstadt des ganzen Landes ist. Also auf nach Reading. War mal ziemlich fürn Arsch, das war da wohl mal früher so, aber mittlerweile gibt’s da nicht mehr wirklich was, weil Reading wohl zu weit von den Fabriken entfernt ist und sich das für die Firmen nicht mehr lohnt. Toll, dass der Reiseführer die aktuelle Version von 2008/2009 ist. Möchte nicht wissen, wie viele arme Touris wie wir noch darauf reinfallen… Aber wenigstens haben wir auf dem Weg dahin noch ein paar Amish im Horsebuggy mitten auf der Straße fahren sehen.

Nach diesem kleinen Umweg sind wir dann nach Philadelphia gefahren, besser gesagt, wir haben es versucht. Auf dem Weg sind wir dann noch an den Philadelphia Premium Outlets vorbei gekommen, wo wir natürlich raus gefahren sind. Die waren sogar echt nett, und es gab sogar mal andere Geschäfte ;-)

Weiter unterwegs waren wir ca. 1 Stunde im Stop and go-Verkehr gefangen und dann (als wir etwas früher rausfahren wollten um ein günstigeres Motel zu finden) haben wir eindeutig die falsche Ausfahrt genommen. Wir sind mitten in Germantown, einem Vorort von Philly, gelandet.  Mitten im tiefsten Ghetto!!! Also ganz ehrlich, wir sind echt froh, dass wir da heil wieder rausgekommen sind. An einer Ampel dort haben sich dirket neben uns zwei Schwarze geprügelt oder auch abgestochen, wer weiß das so genau. Wir haben dann echt nur noch zugesehen, dass wir da schnellstmöglich wieder raus gekommen sind. Die Innenstadt von Philadelphia sah auch nicht sonderlich  vertrauenserweckend aus, also sind wir wieder umgedreht und sind wieder aus Philly raus gefahren. In Conshohocken (so ca. 15 Meilen entfernt) haben wir dann ein echt nettes Marriott Inn & Suites gefunden, wo wir dann auch geblieben sind und einfach nur heilfroh waren, dass die Horrorfahrt vorbei war. Der sehr nette Typ vom Hotel hat uns dann noch eine All American Bar empfohlen, wo wir noch kurz was gegessen haben (Heike hat endlich mal wieder einen Salat bekommen) und dann einfach nur noch ins Bett wollten. 

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  • Wir verlassen Washington (Tag 14)

    Heute war unser letzter Tag in Washington, aber wir hatten noch ein paar Punkte auf der Liste bevor wir die Stadt verlassen konnten.  Zuerst ging es zum Frühstücken, ratet mal wohin ;-) – natürlich zu Dunking Donuts. Frisch gestärkt sind wir dann zum Weissen Haus. Wir konnten es nur aus sicherer Entfernung fotografieren, da es logischerweise gut umzäunt und bewacht ist. Wenn man es besuchen möchte, kann man sich wohl irgendwie 90 Tage im voraus über die Botschaft oder so akkreditieren.

    Vom Weissen Haus sind wir dann weiter zum International Spy Museum. Wieder ein hervorragendes Beispiel wie gut und anschaulich die Amerikaner Museen gestalten können. Das Spy Museum ist zwar nicht sehr groß, aber doch sehr umfangreich. Von Verschlüsselungstechniken, über technische Abhörmöglichkeiten bis hin zur Geschichte der Spionage und der Geheimdienste ist alles vertreten. Vor allem alles rund um den Kalten Krieg und die Spionage vor und nach dem 2. Weltkrieg wird ausführlich behandelt. Wobei es schon eine etwas einseitige Sicht aufweist und vor allem die Erfolge der Amerikaner in den Mittelpunkt stellt.

    Nach dem Spy Museum sind wir zurück zu unserem Auto. Man muss dazu sagen., dass Markus bei Ankunft in Washington den perfekten Parkplatz gefunden hat. Direkt neben dem Hotel, legal und kostenfrei! Was in Washington (muss man dazu sagen) echt ein kleines Wunder ist. Mit dem Auto ging es dann zum Arlington National Cemetary. Auf diesem riesigen Friedhof in Washington liegen nur Soldaten und ihre Familien begraben. Auch das Grab von JF Kennedy ist hier. Wobei wir uns JFKs Grab schon etwas beeindruckender vorgestellt hätten. Dort haben wir auch noch das berühmte Grab des unbekannten Soldaten besucht. Vor diesem Grab steht 24 Stunden ein Soldat und hält so eine Art Ehrenwache. Jede Stunde wird der Soldat nach einer exakten Prozedur von einem anderen Soldaten abgelöst (Changing The Guards). Wir können nur sagen scheiss Job! Man sollte vielleicht noch erwähnen das der Soldat inzwischen nicht mehr dort liegt und auch kein unbekannter mehr ist, das ist aber eine andere Geschichte. Im übrigen steht dort auch das Wohnhaus von Robert E. Lee, der coolen Sau, aber auch das ist eine andere Geschichte. Ansonsten ist der Friedhof schon beeindruckend mit seinen tausenden weißer Grabsteine. Ihr habt ihn bestimmt schon öfter in Filmen gesehen. Anzumerken sei nur noch das die Checkers (Eichhörnchen) dort ziemlich arrogant sind, Markus hat ihnen extra Nüsschen mitgebracht, aber die haben sie nicht mal mit dem Arsch angesehen, da waren die Checker in Washington City schon cooler. Naja Markus hat die Nüsschen dann einfach selbst vertilgt.

    Von Washington gings dann mit Auto weiter nach Lancaster. Nachdem wir in Lancaster schnell ein Motel gefunden hatten, sind wir dann zu Denny’s zum Essen. Diesmal wollten wir die Burger testen. Für Heike gab es einen Mushroom Swiss (genau, mit Pilzen) und für Markus einen Bacon Cheddar Burger. Auch die Burger bei Denny’s haben wir für gut und empfehlenswert empfunden. Vor allem sollte man die 49 Cent Aufpreis zahlen und die Pommes „Seasoned“ bestellen. Die sind dann extra gewürzt und super knusprig.

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  • Washington DC (Tag 13)

    Zum Frühstücken sind wir heute zu “au bon pain” (der Name ist wohl fanzösisch, aber wir haben keine Ahnung was das auf deutsch heissen soll). War nicht weiter aufregend, nur ein Kaffee, ein Cinnamon-Roll für Markus und Sweetcheese-Croissant für Heike. 

    Dann ging es erstmal zum U.S. Capitol und der Library of Congress. Heike war natürlich total begeistert, die größte Bibliothek der Welt zu sehen. Leider durfte man aufgrund von Restaurierungsarbeiten nicht in den eigentlichen Lesesaal. Aber man konnte durch eine Scheibe schon einen Eindruck bekommen. Die anderen Räume der LoC waren aber auch sehr interessant. Zur Zeit kann man dort z.B. die Bibliothek bzw. Bücher sehen die Thomas Jefferson der 3. Präsident der USA damals an die Library verkauft hat.

    Als nächstes haben wir uns ganz tourimäßig ein Ticket für so einen Hop-On-And-Off Open-Top-Doppeldecker-Sightseeing-Bus gekauft und die Stadt vom Bus aus erkundet. (Lincoln-Monument, White House, Ford Theatre, Georgetown, usw). Leider hat es dann wieder zu regenen angefangen und so macht das oben in dem Doppeldecker keinen grossen Spass, denn man wird nass ;-). In Georgetown sind wir dann ausgestiegen um etwas zu shoppen. Abercrombie & Fitch gibt es in den USA wirklich an fast jeder Ecke, aber heute haben sie kein Geld mit uns verdient. Leider ist uns dann noch ein Diesel Store in die Quere gekommen und da konnte Markus natürlich nicht vorbei ohne zu zuschlagen. Laut dem Verkäufer gibt es den ganzen USA nur 45 Dieselshops, aber wie wir inzwischen herausgefunden haben ist Diesel ja auch keine amerikanische Marke sondern kommt aus Italien ;-)

    Nach unserer kleinen Shoppingtour sind wir dann wieder in einen unserer Doppeldecker eingestiegen (Ihr wisst schon Hop-On-And-Off) ud wollten beim Lincoln Memorial aussteigen. Leider hat Markus da was durcheinander gebracht und wir sind eine Station zu früh ausgestiegen. Die die Busse aber nur alle halbe Stunde an den Stationen vorbeikommen, sind wir das restliche Stück eben gelaufen. 

    Das Lincoln Memorial ist ein ebenso imposanter Bau wie die meisten anderen in Washington. Irgendwie ist hier alles entweder irgendwas von der Regierung oder eine Gedenkstätte, Memorial, Monument oder sowas. Natürlich alles immer schön mit amerikanischen Zitaten, Sprüchen, Persönlichkeiten und nicht zu vergessen Fahnen dekoriert. Die ganzen Bauten sind meist im Römischen Stil gehalten und wir sagen nun lieber nicht an welche bauten in Nürnberg sie teilweise schon etwas erinnern.

    Irgendwie waren wir beide der Meinung, das die berühmte Szene aus Rocky (wo er die Treppen hochrennt) hier gedreht wurde und haben uns deshalb erstmal aufgeregt, das hier ein grosses Schild steht, welches das Rennen verbietet. Aber auch sonst sah alles etwas anders aus als im Film. Wie wir später dann nochmal recherchiert habe wurde Rocky in Philadelphia gedreht und nicht. Aber da wir bei Philadelphia in den nächsten Tagen noch vorbeikommen werden, werden wir versuchen dann dort den original Schauplatz zu besuchen und die Szene richtig nachstellen ;-) Wir waren aber nicht die einzigen den Treppen auf den Leim gegangen sind, wie wir an den Foto-Posen anderer Touris erkennen konnten. MIt dem weissen Haus hatten wir ein ähnliches Erlebniss, aber das erzählen wir auf Wunsch lieber persönlich ;-)

    Nach dem Lincoln Memorial sind wir den ganzen Weg zu unserem Hotel zurück gelaufen und haben nochmal Washingtoner Nachtluft geschnuppert. Markus hatte noch ein paar lustige Begegnungen mit seinen neuen Lieblingstieren den Checkers (Eichhörnchen), die es in den ganzen USA und insbesondere in Washington scheinbar auf jedem Stückchen Grünfläche in Massen gibt. Da wir nun ziemlich kaputt und hungrig waren, sind wir unterwegs noch in “Ollie’s Trolley” eingekehrt. Einem klassischen Diner, wie man es sich eben so in den USA vorstellt. 

    Für Heike gab’s einen Bacon Cheese Burger und für Markus einen Half Pund Double Dekcer, dazu jeweils Ollie’s Famous French Fries (Pommes mit 26 Gewürzen). Was sollen wir sagen, wenn ihr jemals in Washington DC seid, dann müsst ihr zu Ollie’s  Trolley denn hier haben wir die bisher besten Burger unserer diesjährigen USA Reise gegessen und die Besten Pommes ever!

    Gut gestärkt und mit einem leichten Völlegefühl ging es dann die letzten Meter zurück ins Hotel.

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  • Auf nach Washington DC

    Heute ging es weiter Richtung Washington DC. Auf der Suche nach einem leckeren Frühstück haben wir uns erstmal wieder auf den Weg gemacht. Ein paar Ausfahrten weiter sah es dann sehr verheißungsvoll aus, viele Fastfood-Schilder auf der Autobahn sind doch immer ein gutes Zeichen ;-) Es war gar nicht so einfach, bei der vielen Auswahl das richtige zu finden, im Endeffekt haben wir uns dann für Denny`s entschieden. Das Restaurant war so richtig auf altes Diner gemacht, die (ältere, aber sehr putzige) Bedienung hat uns gleich mal “Honey” genannt, wir haben uns gleich auf Anhieb wohl gefühlt. Das Essen …. unglaublich, meine Arterien haben vor Angst nur so geschlottert. Aber unglaublich lecker!!! Auch wenn ich nicht weiß, wer solche Portionen schaffen soll (außer vielleicht Trucker, die drei Tage nichts gegessen haben, selbst Markus musste aufgeben). 

    Markus hatte das Southwestern Sizzlin’ Skillet (das ist so ein Fajitamäßiges Frühstück, wo man Rührei, Speckstreifen, Würstchen, Hash Browns - sind sowas wie Kartoffelpuffer, geröstete Zwiebeln und Paprikas bekommt, die man dann in Tortillas einwickeln kann), und Heike hatte das Heartland Scramble (Rührei mit Schinken, Speck, Kartoffeln, Paprika und Zwiebeln und dann noch mit Käse überbacken; dazu gabs Hash Browns, Speckstreifen und zwei Buttermilch-Pfannkuchen). Alles echt saulecker, aber echt nicht schaffbar. Heike war dann erstmal richtig schlecht, aber lecker wars ;-) Solltet ihr mal ein paar Wochen nichts gegessen haben, können wir euch Denny`s echt nur empfehlen.

    Weiter unterwegs sind wir dann an dem nächsten Prime Outlet (diesmal Hagerstown) vorbeigekommen. Diesmal nur ganz kurz rein, bei Puma Schuhe gekauft und schon wieder weiter. Kurz vor Washington sind wir kurz in den Washington State Park rausgefahren und haben uns erstmal telefonisch im ein Hotelzimmer in DC gekümmert, noch so ein Disaster wie in Boston wollten wir nicht nochmal. Ein sehr netter (aber kaum verständlicher) Herr hat mit dem Auto neben uns angehalten und gefragt, ob wir uns verfahren haben. Habe ich schon erwähnt, dass die Amis alle echt sehr freundlich sind? Ernsthaft, sind sie wirklich! Nachdem wir ihm erzählt haben, dass wir nur ein Hotelzimmer suchen, hat er uns nach Rosslyn geschickt, weil es da angeblich günstigere Zimmer gibt. Gesagt, getan. In Rosslyn waren die Zimmer dann doch nicht wirklich günstig, deswegen sind wir dann doch ins Red Roof Inn direkt in DC gefahren. Kein Schnäppchen, aber echt ertragbar. Der Umweg nach Rosslyn hat sich aber gelohnt, wir haben das Mahnmal von Iwo Jima gesehen und schonmal einen kleinen Blick auf den Arlington National Cemetery werfen können. 

    Nach dem Einchecken sind wir noch runter zur Mall (so heisst dieser grosse Grünbereich der sich vom Kapitol durch die halbe Stadt erstreckt) gelaufen. Wir haben schonmal aus der Ferne das Kapitol gesehen, sind bis zum Washington Monument geschlendert und haben sogar noch das Weiße Haus aus der Ferne gesehen. Das ist alles gar nicht so weit auseinander, und schon ziemlich beeindruckend muss ich sagen. Sieht man ja sonst - so blöd wies klingt - nur im Fernsehen. Obwohl es schon ziemlich dunkel war, wollten wir noch ein bißchen Sightseeing machen, aber dann hat es leider mal so richtig angefangen zu regnen - super!

    Acht Blocks im Regen nach Hause laufen macht ja sooo viel Spaß… Kurz vor unserem Hotel haben wir uns dann beim Burger King Walk-In-Fenster untergestellt, weils echt ziemlich am pissen war. Die Gunst der Stunde musste Markus natürlich nutzen und hat gleich was am Fensterchen bestellt (Diesmal gab es einen BK Double Stacker). Dank des Regens sind wir dann aber doch lieber reingegangen (Heike hat dann auch noch nen Salat gegessen, mehr ging nach dem Frühstück echt nicht mehr!) Mittlerweile hatte sich der Regen dann auch etwas beruhigt und wir konnten entspannt den restlichen Weg nach Hause laufen.

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  • Back on the road again

    Nachdem wir unseren Whirlpool ausgiebigst genutzt hatten, ging es heute recht entspannt los. Erst ein leckeres Frühstück in unserem Hotel, das allerdings nicht wie erwartet all inclusive war, sondern für das wir zahlen mussten. War aber ganz witzig, die drei älteren Kellnerinen haben uns irgendwie an die beiden Alten aus der Muppet Show erinnert. Die eine hat ganz stolz erzählt, dass sie gestern im Restaurant was ganz tolles und neues entdeckt hat, nämlich “Sambal Oelek” und die anderen beiden haben ganz andächtig gelauscht. Wie gesagt, sehr amüsant…

    Dann gings ein zweites Mal auf zu den Niagara Falls, diesmal wollten wir zum Abschied noch mit der Maid of the Mist direkt zu den Fällen schippern. Alle Schiffe, die direkt zu den Niagara Fällen fahren, heißen seit 1846 Maid of the Mist (1-200 oder so). Warum auch immer, aber immerhin kann man sich somit echt gut an den Namen erinnern, egal, wann man da war. Da ja schon Off Season ist, mussten wir gottseidank überhaupt nicht anstehen sondern konnten direkt mit dem Aufzug nach unten zu den Schiffen fahren. Bevor man dann aufs Schiff durfte, wurde mal wieder das obligatorische Foto von uns gemacht, das die dir dann nach der Aktivität immer verkaufen wollen. Wobei dann das Bild immer äußerst geschmackvoll in irgendnen passenden Hintergrund rein retuschiert ist. Die machen auch echt mit allem Geld die Amis (oder Kanadier). Der Typ, der das Foto gemacht hat (was er so ungefähr 10.000 mal am Tag macht), hält dann immer so ein blödes Stofftier hoch, auf das du kucken sollst und sagt dabei “keep smiling”. Als er dann uns fotografieren wollten, ist ihm das Tierchen aus der Hand gerutscht, was wirklich ziemlich dämlich aussah. Auf dem Foto haben wir mal so richtig gelacht ;-) Praktischerweise gabs auch hier wieder diese Ganzkörperkondome, damit man nicht nass wird, diesmal im modischen blau.

    Die ca. halbstündige Fahrt war echt ein Erlebnis. Wir haben uns natürlich gleich mal ganz vorne einen Platz gesichert (da wo es richtig nass wird). Zuerst sind wir an den amerikanischen Niagara Falls vorbei gefahren und hatten echt einen fantastischen Ausblick auf die Fälle, dann gings weiter Richtung Horseshoe Falls, wo wir mitten in die Gischt reingefahren sind und so ca. 10 Minuten die gigantischen Wassermassen beobachten konnten, bevor wir wieder langsam zurück geschippert sind. Nass sind wir auch definitiv geworden, aber das war es wert. Also wer jemals zu den Niagara Fällen kommen sollte, die Fahrt mit dem Schiff ist ein absolutes Muss!!!! Man kann gar nicht beschreiben, wie cool das ist.

    Dann hieß es aber doch wieder, back on the road. Als erstes mussten wir wieder über die Grenze von Kanada in die USA. Die üblichen (zugegebenermaßen echt ziemlich bescheuerten) Fragen mussten wir auch wieder beantworten, bevor wir in die USA einreisen durften. Markus hat auf die Frage, ob wir etwas gekauft haben geantwortet: Nothing important. Kein guter Plan, die wollten dann nämlich ganz genau wissen, was wir denn nun “nothing important” gekauft haben. Wieder was gelernt! 

    Nach geglücktem Grenzübertritt sind wir dann Richtung Washington DC losgefahren. Über 450 Meilen Strecke lagen vor uns. Ein kurzer Kaffee und Donut Stop nach ca. 70 Meilen, und dann auch schon wieder weiter. Nach ca. 150 Meilen kam uns dann das sehr verheißungsvolle Schild, “Prime Outlets Grove City” unter. Was soll ich sagen, war ja wohl klar, dass wir da rausgefahren sind ;-) Neben ziemlich vielen langweiligen Shops gabs da aber auch einige recht nette Shops… Bei Jimmy `Z hätten wir uns beide halb tot kaufen können. Richtig cooler Laden, den es leider nur in den USA gibt und auch hier nur 16 Shops im ganzen Land. Wobei die Männerklamotten noch einen Tick besser waren, als die Frauenklamotten. Der Titel der “Shopping Queen” geht heute eindeutig an Markus ;-)

    Dann haben wir nochmal 150 Meilen runter gerissen und sind dann so ca. um neun todmüde bei Somerset von der Auotbahn abgefahren und haben uns ein Super8 zum übernachten gesucht. Zu Arbys gleich nebenan haben wir es aber noch geschafft. Ein bißchen merkwürdig der Laden, nicht so die klassische Burgerkette, sondern eher so… ich kanns gar nicht beschreiben. Burger mit heißem Roastbeef belegt und so….. Markus hat einen Bacon Beef `n Cheddar, Pommes und ne heiße Ofenkartoffel mit Sour Cream und Käse überbacken genommmen. Die Pommes und die Kartoffeln waren echt saulecker, der Pseudo-Burger war eher merkwürdig. Heikes Crispy Chicken Bacon & Swiss Sandwich hingegen war echt der Burner. Jetzt nur noch ins Hotel rollen und endlich schlafen.

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  • Niagara Falls (Tag 10)

    Nachdem Safari-Park ging es direkt weiter zu den Niagara Fällen. Wir haben telefonisch ein Hotelzimmer vorreserviert, und da es ja unsere Flitterwochen sind, haben wir uns ein Zimmer im Travelodge Motel mit einem roten, herzförmigem Jacuzzi (Whirlpool) im Zimmer gegönnt ;-)

    Nachdem Check-In sind wir gleich zu den Niagara-Fällen losgedüst. Und was soll man dazu schon sagen? Wirklich beeindruckend! Der Eindruck lässt sich nur schwer in Worte fassen. Schon sehr beeindruckend, welche Wassermassen dort mit unglaublicher Kraft in die Tiefe stürzen. Bis vor einiger Zeit hat sich das Wasser noch 3 Meter pro Jahr weiter in die Felsen gefressen und so sind die Wasserfälle über die Jahre immer weiter gewandert. Inzwischen wurde das wasser soweit abgeschächt das es nur noch ca. 30 cm pro Jahr abträgt, aber die Wassermassen sind immer noch ein  unvorstellbares Naturschauspiel. Die Wasserfällen liegen übrigens genau auf der Grenze zwischen Kanada und den USA. Die Fälle auf der kanadischen Seiten heissen eigentlich Horseshoe Falls und die auf der amerikanischen Seiten Niagara Falls, aber das ist eigentlich nicht so wichtig ;-) 

    Wir sind dann noch auf die “Journey Behind the Falls” gegangen. Dort kann man eine Aussichtsplattform weiter unten direkt neben den Fällen besuchen und danach durch einen Tunnel hinter die Fälle gehen. Der Tunnel ist aber nur an 2 Stellen offen, wo man durch türgroße Öffnungen die Fälle dann von hinten sieht. Man bekommt übrigens bei diesen Touren Einweg-Regenmäntel und wird somit “fast” nicht nass ;-)

    Nach unserer Tour hatten wir natürlich erstmal hunger. Diesmal ging’s zu Wendy’s und wir haben uns beide einen Baconater rausgelassen (eine Art Double Cheese Burger mit Extra viel Bacon). Wirklich sehr lecker! Hatte ich eigentlich schon erwähnt, das man in den USA bei den Fastfood ketten zu den “Menus” meist “Combos” sagt? Ein paar von euch haben sich gefragt ob wir uns nur von Donuts und Burgern ernähren… Nun, irgendwie schon. Denn wir sind ja immerhin in den USA. Sollen wir da etwa italienisch oder griechisch essen? In Spanien würde ich mir ja auch kein Schnitzel bestellen. Und was ist sind typischere Speisen für Amerika als Donuts und Burger?

    Nach unserem Abendessen, sind wir dann noch ein bisschen in Niagara Falls umhergestreunt. Man sollte vielleichrt dazu sagen, das die Stadt bei den Niagara Falls auch ganz einfach Niagara Falls heisst. Sowohl auf der kanadischen wie auch auf der amerikanischen Seite. Wir waren auf der kanadischen Seite und das scheint hier wirklich ein Ausflugsziel für jung und alt zu sein. Es gibt wirklich fast wie bei einem Volksfest. Erinnert schon fast ein bisschen an Ballermann oder sowas, nur das nicht so viele Besoffene rumgelaufen sind. Aber wir waren ja auch Off-Season da und dazu noch unter der Woche, so das es relativ ruhig war. Die Niagara Falls scheinen auch ein beliebter Ort für Honeymooners zu sein. Neben den Jacuzzis die fast jedes Motel optional mit anbietet. Gibt es hier auch noch Wedding-Chapels und mehr als genug Adult-Stores.

    Wir haben uns dann noch in einer Halle mit Spielautomaten amüsiert, das “House of World Records” besucht, genauso wie das “Fun House” und das “Haunted House”. Alles nicht wirklich spannend und das “Haunted House” war genauso langweilig wie bei uns eine Geisterbahn. Nachdem wir aber den riesigen Frankenstein mit dem Whopper gesehen haben, mussten wir natürlich noch in “Frankensteins House”. Das war auch eine Geisterbahn, dies mal aber auch mit echten Schauspielern in der Geisterbahn und ich kann euch nur soviel sagen, wir hatten die Hosen fast voll. Wir waren nach dem Besuch echt mit den nerven runter wie zwei chicken!

    Nachdem wir den Schrecken einigermaßen verdaut hatten, haben wir uns die Falls noch bei Nacht angesehen. Nachts werden sie farbig beleuchtet und das ist nochmal ein ganz anderer Eindruck. Danach sind wir in unser Hotel zurück und haben uns in unserem Herz-Jacuzzi entspannt. Und nachdem sich jemand die sorgen gemacht hat, wir würden auf unserer Hochzeitsreise nur Essen und Berichte schreiben, dem sei versichert das wir uns auch noch für andere Dinge Zeit nehmen ;-)

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  • Auf Safari in Kanada

    Eigentlich wollten wir heute vormittag nochmal nach Toronto reinfahren. Da wir aber haben erfahren haben, daß dort die halbe Stadt wegen irgendeinem Marathon oder so etwas ähnlichem gesperrt ist, haben wir uns dazu entschlossen direkt zu den Niagara Fällen weiter zu fahren.

    Zum Frühstücken ging es heute zu Tim Hortons. Eigentlich wollten wir uns einen Bagel B.E.L.T gönnen, da sie aber keine Eier mehr hatten gab es nur einen Bagel B.L.T. davon haben wir leider kein Bild, aber ihr könnt das gerne auf deren Homepage ansehen. Tim Hortons ist so etwas ähnlich wie bei uns der Beck, nur einfach viel größer, besser und leckerer ;-) Die sind dort auch auf Backwaren spezialisiert (Donuts, Bagels, Cookies, usw.) aber sie bereiten auch die unterschiedlichsten Sandwiches usw. frisch zu. Wirklich sehr zu empfehlen.

    In einem unserer Reiseführer stand dann auch noch ein Afrika Safari Park mitten in Kanada, naja und sowas wollten wir uns natürlich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Leider mussten wir dazu einen kleinen Umweg fahren, aber das war es auf jeden fall wert!

    Die “African Lion Safari” ist ein großer Park mit Löwen, Affen, Giraffen, Nashörnern, Emus und vielen Tieren mehr. Die Tiere leben in großen, offenen Gehegen, durch welche man mit seinem eigenen Auto durchfahren kann. Und was wir da erlebt haben wir irgendwie schon der knüller. Durch das Löwen Gehege zu fahren war schonmal ganz beeindruckend, nur das die faulen Tiere einfach bei irgendwelchen Felsen herumlagen und gepennt haben. Gut, wir hätten mal eben aus dem Auto springen können um das faule Pack zu wecken, aber das war uns dann doch irgendwie zu trivial, also sind wir weitergefahren. Irgendwann kamen wir dann zu den Affen und da ging dann schon mehr der Punk ab. Die Viecher sind auf allen Autos herumgeklettert und auch “per Anhalter” auf Dach, Kofferraum und Motorhaube mitgefahren. Der Jeep hinter uns war wohl nicht mehr der neueste und scheinbar stehen die Affen auf Gummi, denn die Tiere haben einfach mal den Dichtungsgummi von der Frontscheibe rausgerupft und genüsslich verspeist. Der Fahrer des Jeeps waren davon bestimmt nicht so begeistert, aber als dann zwei Affen angefangen haben es direkt vor der Nase des Jeepfahrers auf dessen Motorhaube zu treiben hatte der bestimmt endgültig die Schnauze. Wir haben uns dabei fast vor lachen in die Hosen gemacht ;-) Als nächstes ging es dann Heike an den Kragen. Als wir bei den Emus waren und Heike versuchte ein paar tolle Fotos zu machen wollte sich das eine Emu natürlich gleich richtig in Pose werfen. Also ran an heikes Fenster, bereit für eine Nahaufname und wie wild mit dem Schnabel gegen das Fenster gepoltert. Heike bekam es dabei doch etwas mit der Angst zu tun und nötigte Markus zur Weiterfahrt, der nur schwer weiterfahren konnte, da er sich gerade vor lachen den Bauch hielt, was Heike wiederum nicht ganz so witzig fand ;-)

    Danach ging es noch an diversen anderen Tieren vorbei und es war wirklich ein Erlebniss. Wenn auch ein Afrika-Safari-Park mitten in Kanada schon irgendwie strange ist. Bilder dazu findet ihr hier…

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  • Neue Bilder & Berichte online

    Wir ihr seht waren wir fleissig und haben die fehlenden Tage nun nachgeholt. Die neuen Bilder zu den Berichten sindauch  online und auch die anderen Galerien haben wir teilweise noch etwas erweitert und ergänzt. Ihr findet sie hier: http://gallery.me.com/deuerlein 

    Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen und kommentieren ;-)

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  • Toronto, Kanada (Tag 9)

    Heute war also Toronto dran.  Leider hatten wir mit dem Wetter diesmal kein Glück, es war den ganzen Tag bewölkt und nieselte bzw. regnete auch immer mal wieder. Da unser Motel ein kleines bisschen ausserhalb liegt, ging es zuerst mit dem Streetcar (Straßenbahn) vom Motel nach Downtown. Nach ca. 15min Fahrt waren wir dann in der Yonge Street, einer der Haupt- und Einkaufsstraßen von Toronto. Zum Frühstück gings erstmal wie so oft zu Starbucks. Markus nahm wie immer einen “White Chocolate Mocca with Cream” plus extra shot Espresso. Für Heike gab es den üblichen “Caramel Macchiato” und einen Pumpkin-Cream Muffin.

    Frisch gestärkt ab zum Shoppen ins Toronto Eaton Center. Das Eaton Center ist so etwas wie eine Attraktion in Toronto mit über 1 Million Besucher pro Woche und ist das 3. Größte Einkaufszentrum in Kanada. Naja was soll man sagen, viele Shops vor allem von großen Marken wie Disney, Abercrombie & Fitch, Apple, Zara, Lacoste usw. Wir sind dann lieber die Yonge Street weiter geschländert und das lag uns auch schon mehr, denn hier gibt es viele kleine  Shops, Boutiquen und nicht nur die grossen Mainstream Marken. Das T-Shirt “David Hasselhoff Fänn Klübb Leipzig Germany” war schon echt ein Knüller mitten in Toronto ;-)

    Nach der Yonge Street haben wir uns dann weiter Richtung China Town gekämpft. Natürlich wieder alle per Fuß (*aua*). In Toronto gibt leben sehr viele unterschiedliche Kulturen und die meisten haben ihre eigenen Bezirke. So gibt es hier zum Beispiel auch die drittgrößte griechische Gemeinde ausserhalb Griechenlands. Naja wie auch immer, wir wollten China Town sehen. 

    China Town ist in Toronto anders als wir es zum Beispiel von San Francisco kennen. Es ist nicht so touristisch sondern eben “nur” ein Viertel, in dem mehr als die hälfte aller Schilder und Namen Chinesisch sind, genauso wie die meisten der Menschen dort und die Geschäfte sind eben auch typisch Chinesisch inkl. einem eigenen Supermarkt. Dort kann man dann die eigenartigsten Kräuter, Wurzeln und Extrakte kaufen, von welchen wir lieber nicht wissen wollen woher das alles stammt.

    Wir wollten dann weiter Richtung Little Italy. Unterwegs sind wir dann noch an der deutschen St. Patricks Pfarrei vorbei gekommen und haben Kensigton Market entdeckt. Kensington Market befindet sich an der Kreuzung Dundas Street West und Spadina Avenue und grenzt an Chinatown. Ein unbedingte muss wenn ihr mal in Toronto seid. Es erinnert ein kleines bisschen an Soho in London. Es ist eigentlich nur 1 Strasse mit ein paar neben Straßen, voll mit leuter kleinen Häuschen und in jedem gibt es Klamotten, Secondhand-Läden, Schallplatten, Bücher, Designershops und sonstigten Krims Krams. Alles wirkt ein bisschen alternativ und erinnert an die Flower Power und Hippie Zeit. Die Leute die dort umher streunern kommen aus allen Schichten. Dort sieht man Juppies und Punks genauso wie Schwule und Rocker abgerundet durch Touristen und Normalos. Zum Shoppen ein wahres El Dorado und sicherlich für jeden etwas dabei. Keine Ahnung wieviele Läden wir uns angesehen haben, aber irgendwann taten uns einfach die Füße weh und so haben wir beschlossen die restlichen “Sehenswürdigkeiten” von Toronto auszulassen und den Heimweg anzutreten.

    Toronto hatte auch, wenn wir nach unseren Reiseführern gehen nicht mehr so viel zu bieten was uns interessieren würde. Vielleich noch den CN-Tower aber für den war das Wetter zu schlecht. Wir sind dann langsam auf der Queen Street Richtung Motel gelaufen. Auch hier gab es wieder einen coolen Laden nach dem Nächsten. Abgefahren war zum Beispiel noch ein Dessous und Sex Shop, der in seinen beiden Schaufenstern echte Models sitzen hatte.

    Was könnte einen Tag mit knapp 8 Stunden Fussmarsch und Shoppen am besten abrunden? Richtig, ein ordentlich Burger. Diesmal ging es zu Hero Certified Burgers. Für Heike einen Hero Signature Burger und für Markus einen Hero Peameal Bacon Burger. Bei Hero Burger kann man die größe bzw. das Gewicht des Fleisches noch extra wählen. 4, 6 oder 8 oz (oz = Unze / 8 oz. = ca. 225g) wir haben uns natürlich für die 8 oz. Burger entschieden und ich muss sagen sie waren wirklich vorzüglich! Werde ich wohl in meine Top10 mit aufnehmen, wobei der 6 Dollar Carls Jr. Burger (gibt’s leider nur an der Westküste) bisher ungeschlagen auf Platz 1 ist!

    Nach unserem Festmahl sind wir dann mit der Straßenbahn wieder zurück in unser Motel. Morgen werden wir entscheiden ob wir uns noch ein bisschen Toronto ansehen oder ob wir gleich zu den Niagara Fällen weiter fahren.

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  • Auf nach Kanada…

    Heute sind wir von Syracuse nach Toronto aufgebrochen. Wie bereits geschrieben, war Syracuse nur ein zwischen Stop. Wir haben uns dort nichts angesehen und haben auch keine Ahnung ob es da überhaupt etwas anzusehen gibt.

    Unser erster Stop zum Frühstücken war Dunkin’ Donuts. Dort gab es für uns beide ein Breakfast Sandwich. Heike nahm die Classic Variante im Bagel und Markus die Supreme Omlette Variante im Bagel. War schon richtig lecker. Eigentlich nur Rührei mit verschiedenen Extras in einem Bagel, aber einfach Yummie. Und für Heike endlich mal wieder was herzhaftes zum frühstücken. Aber Markus wollte natürlich mehr er hat sich danach noch ein “half dozen Donuts” bestellt. (Managers Special, Frozen Strawberry, Bavarian Kreme, Cinnamon, Apple Cinnamon, Blueberry Cake). Einfach Hammer! Jeder sollte mal zum frühstücken zu Dunkin Donuts nach Amerika. Der Café Latte bzw. Cappucino dort war auch nicht schlecht, so das Dunkin’ Donuts in Zukunft vielleicht Starbucks von Platz 1 unserer Frühstücksliste vertreiben könnte.

    Ach ja, natürlich war auch hier überall Herbst und Heike konnte es nicht lassen, Markus darüber aufzuklären das daß nicht nur bunte Herbstblätter sind, sondern der wundervolle, atemberaubende und einmalige “Indian Summer”. 

    (Wikipedia.de: Mit Indian Summer bezeichnet man jene Zeit im Spätsommer und Frühherbst in Kanada und den Neuenglandstaaten, aber auch in TeilenAlaskas und dem Mittleren Westen der USA bis nach Süden, die durch das lebhafte Farbenspiel der orangeroten Wälder charakterisiert ist. Verbunden ist dies mit einem oft strahlend blauen Himmel und einem erneuten Anstieg der Temperaturen auf teilweise über 20 °C. In den USA und Kanada bezeichnet Indian Summer lediglich einen zu warmen Herbst, ähnlich wie im Deutschen der „Altweibersommer“, nicht etwa die herbstliche Blattfärbung, die schlicht “foliage” oder “autumn leaf coloration” genannt wird.)

    Ausserdem haben wir auch diesmal in Amerika wieder so einige Absurditäten entdeckt. Zum Beispiel gibt es hier das Red Bull nicht nur in der 0,25l und 0,33l Dose sonder auch als XL Variante in der 0,5 Liter Dose. Und es gibt das Limited Edition Snicker Charged mit Koffein, Taurin und Vitaminen. Wir haben beides noch nicht probiert, werden aber noch davon berichten ;-)

    Ansonten war die Fahrt eher belanglos, wieder knappe 300 Milen runtergschrubbt, dann über die Grenze nach Kanada. Der Dame vom Zoll in Kanada haben wir die Frage ob wir “Firearms” dabei haben mit einem lachen und einem selbstbewussten NO beantwortet und durften so auch problemlos passieren. Kurz vor Toronto haben wir noch in einem Wal-Mart halt gemacht um uns mit lebenswichtigen Getränken wie Gatorade und Red Bull einzudecken. (nein an die 0,5 Liter Dose haben wir uns noch immer nicht rangetraut.)

    Nach einer kleinen Raucherpause mit gemütlichem Sit-Inn am Wal-Mart Parkplatz haben wir dann ein Paar Motel-Vorschläge aus unserem Reiseführer angerufen. Wir hatten auch recht schnell Erfolg und sind so im günstigen Beach Motel untergekommen (170 Canadian Dollar für 2 Nächte). Das Zimmer ist OK, wenn auch ein bisschen Muffig. Heike meint es richtig leicht nach Pisse, Markus findet es riecht eher wie ein ganz schlechter Raumduft Marke “Canadian Forest” oder so ähnlich. 

    Soweit war der Tag in Ordnung, nur wir hatten noch Hunger, der Typ von der Rezeption hat uns darauf hin das Nocerie empfohlen. Eine Sportsbar mit klassischen Burgern wo auch der Arbeiter von Toronto mal gerne abends einen Burger oder ein Bierchen geniesst. Dort haben wir uns jeweils einen Grizzly Burger (8 oz) gegönnt mit Pommer und einem Budweiser. Alles in allem einfaches aber ehrliches “Barfood”. Markus fühlt sich immer wohler, denn die Burger Quote nimmt stetig zu ;-)

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